Sehenswürdigkeiten Marktplatz

 
Ansicht des alten Rathauses auf dem Marktplatz  

Auf dem Marktplatz stand ab etwa 1600 das Renaissance-Rathaus. Es wurde 1828 abgerissen und durch das klassizistische Rathaus an der Nordostseite des Marktplatzes ersetzt. Daneben entstand wenige Jahre später im gleichen Stil das Kreisamt. Heute sind beide Bauten durch einen Neubau verbunden und werden als Rathaus genutzt.

Das Haus Markt 2 wurde im Jahre 1512 erbaut und beherbertgte einst die kurmainzische Amtsstube. Ein hoher Schwebegiebel, der einer barocken Umgestaltung zum Opfer fiel, machte das Haus im Spätmittelalter zu einem imposanten Bauwerk.
 
Ansicht des Fachwerkhauses Markt 2

 

Bild der ehemals auf dem Markt stehenden Synagoge
An der Westseite (Markt 17) befand sich die jüdische Synagaoge, ein Bau von 1929, der die Reichsprogromnacht am 9. November 1938 überstand und nach dem Krieg für die jüdischen Displaced Persons wieder eingeweiht werden konnte. Noch bis in die Fünfziger Jahre prägte die Synagoge den Marktplatz, bevor das Gebäude verkauft und durch mehrere Umbauten zu einem Möbelhaus, als Kino und zu einem Supermarkt umfunktioniert wurde. 1980 erfolgte der Abriss der noch vorhandenen Restbausubstanz und der Neubau eines Bürogebäudes an diese Stelle. Eine Gedenktafel erinnert an die Synagoge, ein Gedenkstein im Fechenbachpark an die jüdische Gemeinde Dieburgs.