Projekte Wirtschaftsförderung

Dieburg: Erste Qualitätsstadt in Hessen!
SQD_LogoIm November 2010 wurde das Projekt „Qualitätsstadt Dieburg“ auf dem UnternehmerTreff der Stadt vorgestellt. Die ServiceQualität Deutschland bietet Unternehmen die Möglichkeit, praxis- und zielorientierte Unterstützung zur Qualitätssicherung und -verbesserung zu erhalten. Dieses innerbetriebliche Qualitätsmanagementsystem hilft mittelständigen und kleinen Betrieben, die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern. Die Verleihung des Titels „Qualitätsstadt“ ist an die Erreichung einer Mindestzahl an Betrieben, Einrichtungen, Ärzten, Selbständigen oder sonstigen Gewerbetreibenden geknüpft, welche mit dem Siegel „Service Qualität Deutschland“ ausgezeichnet werden. Im Februar 2011 haben sich im Rahmen des Prozesses alle Interessenten zusammengefunden, um die Ausbildung zum Qualitätscoach zu absolvieren. Nach dem 2- tägigen Seminar wurden die Grundlagen und Seminarinhalte in den Betrieben umgesetzt. Die Ausarbeitung von Qualitätsketten, Qualitätsbausteinen, der Umgang mit dem Beschwerdemanagement, Maßnahmenpläne und anderes mehr bedeutete eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Service Qualität. Die Stadt Dieburg hatte für vier Fachbereiche die erforderlichen Unterlagen eingereicht. Die städtische Wirtschaftsförderung als Koordinierungsstelle für Dieburg, das Standesamt, das Einwohnermeldeamt und das Presseamt beteiligen sich an dem Prozess. An einem weiteren Fortbildungsseminar nahmen Kolleginnen aus den Fachbereichen Steueramt, Museum, Bauamt und Rathausempfang teil. Im April 2011 nahmen dann alle Betriebe und die Stadt an einem gemeinsamen Workshop teil, in dessen Rahmen eine gemeinschaftliche Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Service-Standards erarbeitet wurde. Diese Service-Standards waren für alle Beteiligten für die Laufzeit von 3 Jahren ab Zertifikatsverleihung verbindlich. Folgende Firmen bekamen von 2011-2014 das Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“ verliehen: Architektur- und Sachverständigenbüro Hartmann-Neuberger, Arcor GmbH, Baurosenkranz, Bücherinsel, Heinrich Kern GmbH, Impuls GmbH Telekommunikation, Ingenieurbüro Petermann, Innovationszentrum K.H. Rosenkranz, Kranservice Meister GmbH, Modedesign Kostron, Praxis Exner, Raumausstattung Gerd Allmann, Seifert GmbH, Stadt Dieburg, Succeed GmbH, T.T. Immobilien Baubetreuung, Volkswagen OTLG und die Zahnarztpraxis Dr. Martusewitsch. Nachträglich hinzu kam die Firma Hutter & Söhne GmbH und Co KG.
Auf dem Qualitätstag 2011 wurde die Stadt Dieburg als 1. Qualitätsstadt Hessens ausgezeichnet. Dieser Titel wurde für den Zeitrahmen 2011-2014 verliehen.
Im Jahr 2014 könnten die Betriebe und die Stadt eine Rezertifizierung beantragen.

Regionales Arbeitsmarktprojekt „Ich lebe und arbeite in Dieburg“
Dieburger Unternehmen sind dabei – bestes Ergebnis im Landkreis

Fast die Hälfte der 34 Projektteilnehmer des regionalen Arbeitsmarktprojektes „Ich lebe und arbeite in Dieburg“ hat eine Arbeit aufgenommen. Alleine das Vertriebszentrum Rhein Main der Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG stellte 6 Projektteilnehmer ein. Andere sind in Unternehmen im Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig.
Die Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt Dieburg (Kommunales Jobcenter) und die Stadt Dieburg starteten im Herbst 2010. Es bedeutete für die Teilnehmer neue Hoffnung auf eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Ziel des Projektes war es, die Netzwerke aller Beteiligten, der Stadt Dieburg, dem Kommunalen Jobcenter, den Projektteilnehmern und den kommunalen Akteuren aus Wirtschaft und Gewerbe zusammenzubringen.
Die Projektleiterin Ute Thiesen stellte bei den regelmäßigen Unternehmertreffen der Stadt Dieburg das Projekt vor und arbeitete eng mit dem Bürgermeister und der Wirtschaftsförderung der Stadt zusammen. In Einzelgesprächen und im Gruppenprozess wurden die Ressourcen der Teilnehmer aktiviert und Ziele erarbeitet. In vierzehntägigen Gruppentreffen unterstützten sie sich gegenseitig bei der Stellensuche und tauschten sich über Erfahrungen, Kontakte und anstehenden Fragen aus.
„Der Erfolg in Dieburg ist umwerfend. Das ist die bisher höchste Quote an vermittelten Personen!“ so Thiesen. Weitere Projekte gab es in Messel, Weiterstadt und Babenhausen. Derzeit läuft es in Pfungstadt. Das Netzwerk hat also funktioniert. Das rege Engagement aller Akteure bedeutet Vorteile für alle Beteiligten: die Kaufkraft vor Ort kann aktiv gesteigert werden, das verdiente Geld wird i.d.R. im Heimatort wieder ausgegeben. Kurze Arbeitswege bedeuten für die Unternehmen flexible und motivierte Mitarbeiter. Und das Engagement der Kommune bedeutet Beachtung und Respekt für die Projektteilnehmer.
Haben auch Sie eine Stelle zu besetzen? Dann melden Sie sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Dieburg, Sylvia Tautz, Tel. 06071 2002 120 oder Ute Thiesen, Projektleiterin im Arbeitsgeberservice der Kreisagentur für Beschäftigung, Tel. 06151 881 5209.

7. Ausbildungsbörse in der Dieburger Goetheschule
Im März 2013 ging die Ausbildungsbörse Dieburg bereits zum siebten Mal an den Start. Die Goetheschule Dieburg, die Barmer GEK und die Stadt Dieburg organisieren diese jährliche Informationsveranstaltung. Jugendliche, welche kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, bekommen an diesem Tag die Möglichkeit, direkt mit Betrieben aus der Region Kontakt aufzunehmen. Erstmalig in diesem Jahr konnten auch die Gymnasialklassen diese Veranstaltung besuchen. Im Vorfeld der Börse bereiten sich die Schüler auf ihre Interessensgebiete vor. Bei einem Angebot von insgesamt 22 Ausstellern müssen sich die Schüler überlegen, wo und von wem sie Informationen haben möchten. Der Vormittag wird in vier Phasen eingeteilt. In jeder Phase lernen die Schüler in Kleingruppen die Unternehmen und die dazugehörigen Ausbildungsberufe kennen. Die Schüler bekommen vorab genauere Informationen zu den einzelnen Betrieben, um sich die Einwahl zu erleichtern und besser vorbereitet in die Gespräche zu gehen. Für 180 Jugendliche standen in diesem Jahr 22 Aussteller zur Verfügung. Hierunter gehörten u.a. die Willi Weber GmbH & Co. KG, die Barmer GEK, Volkswagen OTLG, Sauer & Sohn KG, Auto Schütz GmbH, Elektro Kolb GBR, die Sparkasse, die Stadt Dieburg, der Landkreis, verschiedene Verbände, die Kreishandwerkskammer, das Hauptzollamt und andere. Eine Idee für die Zukunft liegt auf der Hand: Kann die Schullandschaft Dieburg mit ihrem vielfältigen Angebot künftig Kräfte bündeln und eine gemeinsame  Ausbildungsbörse anbieten? Dies wäre eine Bereicherung für den Bildungsstandort Dieburg und es würden sowohl die Schüler als auch die Aussteller davon profitieren.