3. Energie- und Baumesse
Am letzten Wochenende der Herbstferien 2016 präsentierten wieder knapp 30 Aussteller ihr Angebot rund um die Themen Bauen, Sanieren und Energiesparen in der Dieburger Römerhalle. Mehrere Fachvorträge rundeten das Programm für die Besucher ab.
In der  Begrüßung von Bürgermeister Dr. Thomas und Evelin Allmann, Vorsitzende des Gewerbevereines, kam klar rüber, dass alle die Verpflichtung haben, in ihrem Rahmen auf Umwelt und Energie zu achten. Die Gelegenheit sich auf der Messe über diese Themen zu informieren, sei es bei den Ausstellern am Stand oder über die Fachvorträge an beiden Tagen, war gegeben.
Aus der Dieburger Geschäftswelt waren in diesem Jahr vier Unternehmen vertreten: Die Raumausstattung Allmann, die Gabele Mietstation GmbH, die Schreinerei Adam Fäth & Söhne sowie der toom Baumarkt. „Für uns ist es wichtig an der örtlichen Messe präsent zu sein. Wir wollen die Kaufkraft in Dieburg behalten und weitere Kunden gewinnen. Nur ein Firmenfahrzeug als Werbemaßnahme vor die Halle zu stellen, ist nicht kollegial. Wir sollten uns gemeinsam für Dieburg stark machen und unsere Qualität vor Ort anbieten“, so das Anliegen der Aussteller. An beiden Tagen war die Messe gut besucht. Viele Beratungsgespräche wurden geführt, Prospekte, Flyer und Visitenkarten eingepackt. „Die Gespräche mit Besuchern und Ausstellern ergaben ein durchweg positives Feedback. Wir planen im nächsten Jahr die 4. Energie- und BauMesse in Dieburg durchzuführen“, so das Fazit von Sylvia Tautz, Wirtschaftsförderung der Stadt.
Voraussichtlicher Termin: 14.-15.Oktober.2017


up to date – in 74 Minuten
Das Ranking der Mittelzentren
Zum dritten Mal fand die Veranstaltung up to date - in 74 Minuten statt.Thema an diesem Abend war das von der IHK veröffentlichte Ranking der Mittelzentren. Knapp 40 Besucher aus den Reihen der Unternehmen, Politik und Bürger interessierten sich für das Ergebnis und die Auswertung der Statistik.Die IHK Darmstadt hat die 16 Mittelzentren der Region unter die Lupe genommen. Insgesamt 32 ökonomische und strukturelle Indikatoren sollen Hinweise auf Attraktivität für Wirtschaft und Einwohner geben. Untersucht wurden beispielsweise der Unternehmensbesatz, demografische Faktoren, die Verkehrsanbindung sowie die Struktur des lokalen Arbeitsmarkts.Im Gesamtergebnis liegt Dieburg auf dem 4. Platz des Ranking hinter Bensheim, Weiterstadt und Lorsch.Gab es zur Auswertung und Zusammenstellung der Indikatoren auch Fragen und Kritik aus dem Publikum, so lässt sich abschließend festhalten, dass Dieburg als Wirtschaftsstandort gut da steht und dies auch in Zukunft weiter forcieren sollte.


2. Energie- und BauMesse

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr fand Anfang Oktober die 2. Energie- und BauMesse in der Römerhalle statt. 35 Aussteller präsentierten den Besuchern ihre Dienstleistungen rund um die Themen Bauen, Sanieren, Renovieren, Energie etc. Auch wenn festzustellen war, dass durch den Feiertag am Samstag weniger Laufkundschaft als im letzten Jahr zur Messe kam, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass die Besucher in der Regel tatsächlich Interessierte waren, welche sich vor Ort informieren wollten. Stündlich wurden Fachvorträge angeboten, welche regelmäßig gut besucht waren. "Wir sind von der älteren Generation und werden sicher nicht mehr neu bauen aber wenn es was am Haus zu tun gibt, haben wir jetzt genügend kompetente Ansprechpartner", so ein Messebesucher nach seinem Rundgang. Zwei Tage gute Gespräche, qualifizierte Vorträge und neue Kontakte, das ist das Resümee der Besucher und Aussteller. "Die Messebesucher sind dankbar, dass es rund um das Thema Bauen und Energie so viele Angebote vor Ort oder in den umliegenden Kommunen gibt. Die Aufträge sollen in der Region bleiben, der Kontakt zwischen Kunde und Anbieter persönlich und kompetent“. up to date – in 74 Minuten; Aufklärung über Mindestlohn im Rathaus Die Veranstaltung „up to date- in 74 Minuten“ möchte die Unternehmen und Firmen in einer Kurzpräsentation über wichtige und aktuelle Themen informieren. So konnte der IHK Geschäftsbereichsleiter Martin Proba bei der letzten Veranstaltung im Stadtverordnetensaal rund 20 Teilnehmer auf den neusten Stand über den „Daueraufreger Mindestlohn“ bringen. Besonders unterschätzt werden laut Proba die Regelungen über den Minijob. Was gehört dazu, was muss dokumentiert werden, viele Fragen sind offen. Dass beim Minijob eine maximale Arbeitszeit von 52,9 Stunden pro Monat zu beachten ist, darauf wies er besonders hin. Der Arbeitgeber muss die Arbeitszeiten von Minijobbern aufzeichnen, zwei Jahre lang aufbewahren und bei einer Prüfung durch den Zoll vorlegen. Auch das Problemfeld der Praktika wurde angesprochen. Ab wann hier ein Mindestlohn gezahlt werden muss, ist häufig im Einzelfall zu entscheiden. Fest steht, von einer Studienordnung geforderte Praktika sind vom Mindestlohn ausgenommen. Die Teilnehmer stellten nach dem Vortrag viele Fragen aus der Praxis, welche der IHK Experte zielgerecht beantwortete. Nach ca. 1 Stunde, also pünktlich in der geplanten Zeit, konnte Bürgermeister Dr. Thomas die Gäste verabschieden. „Sollten Sie spezielle Themen für unser nächstes up to date haben, können Sie sich gerne melden. Wir möchten auf die Wünsche der Unternehmer eingehen“.

up to date – in 74 Minuten;
Aufklärung über Mindestlohn im Rathaus
Die Veranstaltung „up to date- in 74 Minuten“ möchte die Unternehmen und Firmen in einer Kurzpräsentation über wichtige und aktuelle Themen informieren.
So konnte der IHK Geschäftsbereichsleiter Martin Proba bei der letzten Veranstaltung im Stadtverordnetensaal rund 20 Teilnehmer auf den neusten Stand über den „Daueraufreger Mindestlohn“ bringen.
Besonders unterschätzt werden laut Proba die Regelungen über den Minijob. Was gehört dazu, was muss dokumentiert werden, viele Fragen sind offen.  Dass beim Minijob eine maximale Arbeitszeit von 52,9 Stunden pro Monat zu beachten ist, darauf wies er besonders hin. Der Arbeitgeber muss die Arbeitszeiten von Minijobbern aufzeichnen, zwei Jahre lang aufbewahren und bei einer Prüfung durch den Zoll vorlegen.
Auch das Problemfeld der Praktika wurde angesprochen. Ab wann hier ein Mindestlohn gezahlt werden muss, ist häufig im Einzelfall zu entscheiden. Fest steht, von einer Studienordnung geforderte Praktika sind vom Mindestlohn ausgenommen.
Die Teilnehmer stellten nach dem Vortrag viele Fragen aus der Praxis, welche der IHK Experte zielgerecht beantwortete.
Nach ca. 1 Stunde, also pünktlich in der geplanten Zeit, konnte Bürgermeister Dr. Thomas die Gäste verabschieden.
„Sollten Sie spezielle Themen für unser nächstes up to date haben, können Sie sich gerne melden. Wir möchten auf die Wünsche der Unternehmer eingehen“.

Erster Unternehmersprechtag in Dieburg
Erstmalig fand in Dieburg ein Gründer- und Unternehmersprechtag im Rathaus statt. Alle Termine waren schnell belegt. Zahlreiche Existenzgründer und Unternehmer nutzten dieses Angebot, welches die Wirschaftsförderung der Stadt Dieburg in Kooperation mit der RKW Hessen GmbH organisiert hatte. In Einzelgesprächen informierte der für die Region zuständige Projektleiter der RKW -Armin Domesle- über Fördermöglichkeiten, Businessplan, Konkretisierung der Konzepte, Beraterauswahl u.a.
„Die Gespräche waren teils sehr detailliert und hatten konkrete und spezielle Vorhaben der Gründer zum Inhalt“, bilanziert Domesle. Beispielsweise ist das Projekt des Jungunternehmers Martin Voigt aus Darmstadt schon kurz vor dem Start: Voigt ist Erfinder der „Nelumbox“. Hierbei handelt es sich um eine Art Kühlbox, welche eine konstante Temperatur gewährleistet. Dies ist z.b. für Medikamente, welche keiner Temperaturschwankungen unterliegen dürfen, von Nöten. In dem einstündigen, kostenfreien Gespräch konnte Voigt noch so manchen Tipp mitnehmen.
„Es ist gut, wenn Existenzgründer die Möglichkeit bekommen, eine unabhängige Beratung in Anspruch zu nehmen“, so Sylvia Tautz von der städtischen Wirtschaftsförderung. Fortsetzung folgt.

Agentur für Arbeit informiert Unternehmer
Zu der Veranstaltung „up to date –in 74 Minuten“ lud die Wirtschaftsförderung der Stadt Dieburg ins Rathaus ein. Knapp 20 Personen informierten sich über die Dienste und Leistungen durch die Agentur für Arbeit. Die Angebote gehen von der Berufsberatung, d.h. der Begleitung junger Menschen auf dem Weg zum Beruf, bis hin zu der Abteilung  Arbeitgeberservice.  Besondere Aufmerksamkeit hatte das Thema Qualifizierungsberatung. Jedes Unternehmen bekommt auf Anfrage eine kostenneutrale Beratung für Arbeitgeber zu den betriebsspezifischen Auswirkungen des demographischen Wandels, zur Entwicklung des Personalstamms oder der Qualifizierung von bereits beschäftigten Arbeitnehmern/innen. Nach den Vorträgen von Susanne Berneit und Sascha Hollmann stellte der Teamleiter der Agentur für Arbeit, Jürgen Jelinkek klar, dass die Agentur für Arbeit der erste Ansprechpartner in Sachen Ausbildungs- und Arbeitsstellen inkl. der Förderung für die Unternehmen ist. Im Anschluss hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Nach kurzen Diskussionen und Anregungen war der informative Nachmittag schnell vorbei. Das Zeitfenster von den angesetzten 74 Minuten wurde nur knapp überschritten. „Die Idee der Kurzinformationen für Dieburger Firmen und Geschäftsleute finde ich gut“, so ein Unternehmer aus Dieburg. Wenn Sie spezielle Themen für die nächste „up to date“ Veranstaltung haben, können Sie sich gerne an die städtische Wirtschaftsförderung, Frau Tautz,Telefon 2002 120, Email: wirtschaftsfoerderung@dieburg.de, wenden.

Regionalprojekt „Ich lebe und arbeite in Dieburg“

2. Auflage im Rathaus
Nach dem großen Erfolg im Jahr 2011 bietet die Kreisagentur für Beschäftigung in Zusammenarbeit mit der Stadt Dieburg zum wiederholten Mal das Regionalprojekt „Ich lebe und arbeite in Dieburg“ an. Ziel ist es, die Netzwerke aller Beteiligten, der Stadt Dieburg, dem Kommunalen Jobcenter, den Projektteilnehmern und den kommunalen Akteuren aus Wirtschaft und Gewerbe zusammenzubringen. „Wir hoffen, möglichst vielen Teilnehmern die Rückkehr zum Arbeitsplatz zu ermöglichen.“ Ca. 40 Personen werden in zwei Gruppen über ein halbes Jahr hinweg geschult, motiviert, gecoacht und unterstützt um eine Arbeitsstelle zu finden. In Workshops soll vermittelt werden, wozu sonst vielleicht keine Zeit oder Möglichkeit bleibt. Es werden Personaler eingeladen und externe Firmenbesuche sollen einen Einblick in die Unternehmen ermöglichen. Für die Unternehmen selbst bietet das Projekt die Chance ausgewählte, ortsansässige Bewerber einzustellen oder zunächst für Praktikas einzuladen. Von einem guten Ergebnis profitieren am Ende alle Beteiligten.

1. Dieburger Energie- und BauMesse
"Gestalten Sie mit uns den Wirtschaftsstandort Dieburg", das war der Aufruf von Gewerbeverein und Stadtverwaltung um für die "Erste Dieburger Energie- und BauMesse" zu werben. Das dies in vollem Umfang geglückt ist, zeigt die Zahl der Besucher an beiden Messetagen. Schon am Samstag morgen waren zur Eröffnung zahlreiche Interessierte gekommen um sich über das Angebot zu informieren. Alle 36 Standplätze waren im Vorfeld schnell vergeben, manche Unternehmen hofften auf eine Warteliste. Es war wichtig, dass zunächst die Dieburger Firmen angefragt wurden, danach ging es bis ca. 20 km in die Region. Die stündlich stattfindenden Fachvorträge waren ebenfalls gut besucht und ergänzten das sonstige vielfältige Angebot. Die 2. Vorsitzende des Gewerbevereines Evelin Allmann, selbst Ausstellerin vor Ort, war begeistert von der positiven Resonanz aller Akteure. Nach diesem Erlolg und der guten Zusammenarbeit mit Messeveranstalter Garthen aus Kempten ist geplant, die "2. Dieburger Energie- und BauMesse" vom 03.-04. Oktober 2015 durchzuführen.

7. Ausbildungsbörse in der Dieburger Goetheschule
Im März 2013 ging die Ausbildungsbörse Dieburg bereits zum siebten Mal an den Start. Die Goetheschule Dieburg, die Barmer GEK und die Stadt Dieburg organisieren diese jährliche Informationsveranstaltung. Jugendliche, welche kurz vor ihrem Schulabschluss stehen, bekommen an diesem Tag die Möglichkeit, direkt mit Betrieben aus der Region Kontakt aufzunehmen. Erstmalig in diesem Jahr konnten auch die Gymnasialklassen diese Veranstaltung besuchen. Im Vorfeld der Börse bereiten sich die Schüler auf ihre Interessensgebiete vor. Bei einem Angebot von insgesamt 22 Ausstellern müssen sich die Schüler überlegen, wo und von wem sie Informationen haben möchten. Der Vormittag wird in vier Phasen eingeteilt. In jeder Phase lernen die Schüler in Kleingruppen die Unternehmen und die dazugehörigen Ausbildungsberufe kennen. Die Schüler bekommen vorab genauere Informationen zu den einzelnen Betrieben, um sich die Einwahl zu erleichtern und besser vorbereitet in die Gespräche zu gehen. Für 180 Jugendliche standen in diesem Jahr 22 Aussteller zur Verfügung. Hierunter gehörten u.a. die Willi Weber GmbH & Co. KG, die Barmer GEK, Volkswagen OTLG, Sauer & Sohn KG, Auto Schütz GmbH, Elektro Kolb GBR, die Sparkasse, die Stadt Dieburg, der Landkreis, verschiedene Verbände, die Kreishandwerkskammer, das Hauptzollamt und andere. Eine Idee für die Zukunft liegt auf der Hand: Kann die Schullandschaft Dieburg mit ihrem vielfältigen Angebot künftig Kräfte bündeln und eine gemeinsame  Ausbildungsbörse anbieten? Dies wäre eine Bereicherung für den Bildungsstandort Dieburg und es würden sowohl die Schüler als auch die Aussteller davon profitieren.

Regionales Arbeitsmarktprojekt „Ich lebe und arbeite in Dieburg“
Dieburger Unternehmen sind dabei – bestes Ergebnis im Landkreis

Fast die Hälfte der 34 Projektteilnehmer des regionalen Arbeitsmarktprojektes „Ich lebe und arbeite in Dieburg“ hat eine Arbeit aufgenommen. Alleine das Vertriebszentrum Rhein Main der Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG stellte 6 Projektteilnehmer ein. Andere sind in Unternehmen im Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig. Die Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt Dieburg (Kommunales Jobcenter) und die Stadt Dieburg starteten im Herbst 2010. Es bedeutete für die Teilnehmer neue Hoffnung auf eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Ziel des Projektes war es, die Netzwerke aller Beteiligten, der Stadt Dieburg, dem Kommunalen Jobcenter, den Projektteilnehmern und den kommunalen Akteuren aus Wirtschaft und Gewerbe zusammenzubringen. Die Projektleiterin Ute Thiesen stellte bei den regelmäßigen Unternehmertreffen der Stadt Dieburg das Projekt vor und arbeitete eng mit dem Bürgermeister und der Wirtschaftsförderung der Stadt zusammen. In Einzelgesprächen und im Gruppenprozess wurden die Ressourcen der Teilnehmer aktiviert und Ziele erarbeitet. In vierzehntägigen Gruppentreffen unterstützten sie sich gegenseitig bei der Stellensuche und tauschten sich über Erfahrungen, Kontakte und anstehenden Fragen aus. „Der Erfolg in Dieburg ist umwerfend. Das ist die bisher höchste Quote an vermittelten Personen!“ so Thiesen. Weitere Projekte gab es in Messel, Weiterstadt und Babenhausen. Derzeit läuft es in Pfungstadt. Das Netzwerk hat also funktioniert. Das rege Engagement aller Akteure bedeutet Vorteile für alle Beteiligten: die Kaufkraft vor Ort kann aktiv gesteigert werden, das verdiente Geld wird i.d.R. im Heimatort wieder ausgegeben. Kurze Arbeitswege bedeuten für die Unternehmen flexible und motivierte Mitarbeiter. Und das Engagement der Kommune bedeutet Beachtung und Respekt für die Projektteilnehmer.
Haben auch Sie eine Stelle zu besetzen? Dann melden Sie sich bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Dieburg, Sylvia Tautz, Tel. 06071 2002 120 oder Ute Thiesen, Projektleiterin im Arbeitsgeberservice der Kreisagentur für Beschäftigung, Tel. 06151 881 5209.

Dieburg: Erste Qualitätsstadt in Hessen!
SQD_LogoIm November 2010 wurde das Projekt „Qualitätsstadt Dieburg“ auf dem UnternehmerTreff der Stadt vorgestellt. Die ServiceQualität Deutschland bietet Unternehmen die Möglichkeit, praxis- und zielorientierte Unterstützung zur Qualitätssicherung und -verbesserung zu erhalten. Dieses innerbetriebliche Qualitätsmanagementsystem hilft mittelständigen und kleinen Betrieben, die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern. Die Verleihung des Titels „Qualitätsstadt“ ist an die Erreichung einer Mindestzahl an Betrieben, Einrichtungen, Ärzten, Selbständigen oder sonstigen Gewerbetreibenden geknüpft, welche mit dem Siegel „Service Qualität Deutschland“ ausgezeichnet werden. Im Februar 2011 haben sich im Rahmen des Prozesses alle Interessenten zusammengefunden, um die Ausbildung zum Qualitätscoach zu absolvieren. Nach dem 2- tägigen Seminar wurden die Grundlagen und Seminarinhalte in den Betrieben umgesetzt. Die Ausarbeitung von Qualitätsketten, Qualitätsbausteinen, der Umgang mit dem Beschwerdemanagement, Maßnahmenpläne und anderes mehr bedeutete eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Service Qualität. Die Stadt Dieburg hatte für vier Fachbereiche die erforderlichen Unterlagen eingereicht. Die städtische Wirtschaftsförderung als Koordinierungsstelle für Dieburg, das Standesamt, das Einwohnermeldeamt und das Presseamt beteiligen sich an dem Prozess. An einem weiteren Fortbildungsseminar nahmen Kolleginnen aus den Fachbereichen Steueramt, Museum, Bauamt und Rathausempfang teil. Im April 2011 nahmen dann alle Betriebe und die Stadt an einem gemeinsamen Workshop teil, in dessen Rahmen eine gemeinschaftliche Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Service-Standards erarbeitet wurde. Diese Service-Standards waren für alle Beteiligten für die Laufzeit von 3 Jahren ab Zertifikatsverleihung verbindlich. Folgende Firmen bekamen von 2011-2014 das Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“ verliehen: Architektur- und Sachverständigenbüro Hartmann-Neuberger, Arcor GmbH, Baurosenkranz, Bücherinsel, Heinrich Kern GmbH, Impuls GmbH Telekommunikation, Ingenieurbüro Petermann, Innovationszentrum K.H. Rosenkranz, Kranservice Meister GmbH, Modedesign Kostron, Praxis Exner, Raumausstattung Gerd Allmann, Seifert GmbH, Stadt Dieburg, Succeed GmbH, T.T. Immobilien Baubetreuung, Volkswagen OTLG und die Zahnarztpraxis Dr. Martusewitsch. Nachträglich hinzu kam die Firma Hutter & Söhne GmbH und Co KG.
Auf dem Qualitätstag 2011 wurde die Stadt Dieburg als 1. Qualitätsstadt Hessens ausgezeichnet. Dieser Titel wurde für den Zeitrahmen 2011-2014 verliehen.
Im Jahr 2014 könnten die Betriebe und die Stadt eine Rezertifizierung beantragen.

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