Wichtige Mitteilungen -Straßensperrungen-

+++ Folgende Straßen sind für den Durchgangsverkehr gesperrt: Goethestraße +++ Kolpingstraße +++ Friedrich-Ebert-Straße +++ Konrad-Adenauer-Straße +++ Burgweg von der Darmstädter Straße bis Alte Mainzer Landstraße +++ Brücke Alte Mainzer-Landstraße über Stillgraben+++

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 25.02.2016 die öffentliche Auslegung des Flächennutzungsplanentwurfes beschlossen.

Der Entwurf des Flächennutzungsplanes nebst Begründung (mit Umweltbericht) wird gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Neubekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414) in der Zeit vom 26.06.-26.07.2017

im Rathaus der Stadt Dieburg, Markt 4, I. Stock, Bauverwaltung,
während der folgenden Dienststunden öffentlich ausgelegt:

montags, dienstags und mittwochs
von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
donnerstags
von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
freitags
von 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Jedermann hat das Recht, den Planentwurf und die Begründung (mit Umweltbericht) sowie die nach Einschätzung der Stadt wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen während der Offenlegungszeit einzusehen und kann über den Inhalt Auskunft verlangen.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind bei der Stadt verfügbar:

I.    Begründung einschließlich Umweltbericht zum Flächennutzungsplan

In der Begründung einschließlich Umweltbericht und Bestandskarte, erstellt vom Planungsbüro für Städtebau Göringer Hoffmann Bauer“, mit Stand Februar 2017 werden u.a. die Bestandssituation der verschiedenen Biotop- und Nutzungstypen im Plangebiet und die Auswirkungen der Planung auf die Schutzgüter Mensch, Pflanzen und Tiere/biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft/Klima, Landschaftsbild, Kulturgüter und deren Wechselwirkungen und das Wirkungsgefüge untereinander sowie die geplanten Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich nachteiliger Auswirkungen untersucht und bewertet. Dabei werden auch insbesondere landschaftsplanerische Belange durch die Erarbeitung einer landschaftsplanerischen Leitbildes und einer Entwicklungskonzeption sowie einer Biotopverbund-/ Biotopvernetzungskonzeption berücksichtigt.
Grundlage hierfür bilden die nachfolgend näher beschriebenen Fachbeiträge, Gutachten und Stellungnahmen.

II.    Fachgutachten und fachgutachterliche Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan sowie im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung erstellte Gutachten

    Themenkomplex Fauna
-    Faunistische Einschätzung des Wolfgangsees und Umgebung bei Dieburg (20.07.2010) vom Büro bio-plan, Ober-Ramstadt

Wesentliche Themen: Bestandserfassung und Einschätzung der Fauna im Bereich des Wolfgangsees anhand der Habitatstrukturen und Ortsbegehungen mit Angaben zu potentiellen Tiervorkommen, wie Fledermäuse, Vögel, Reptilien und Amphibien sowie Libellen.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

-    Bestandsbeschreibung und artenschutzrechtliche Analyse planungsrelevanter Wildtierarten für den Bebauungsplan „Hotel am Polizeikreisel“ in Dieburg (30.06.2011) vom Büro Ökoplanung, Darmstadt

Wesentliche Themen: Bestandserfassung und Beurteilung der Fauna im Bereich des „Polizeikreisels“ mit Schwerpunkt der hier zu berücksichtigenden Arten auf europ. Vogelarten, Amphibien und Reptilien, Fledermäuse und Totholz- bzw. Blüten-Insekten, Angaben zum Vorkommen von Zauneidechsen, Feldsperling und Klappergrasmücke sowie Angabe von verbindlichen Maßnahmen zur Vermeidung von natur- und artenschutzfachlichen sowie artenschutzrechtlichen, erheblichen Beeinträchtigungen auf Ebene der verbindlichen Bauleitplanung.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

-    Potenzialabschätzung der Fauna im Bereich Dieburg West (März 2014) vom Büro bio-plan, Ober-Ramstadt

Wesentliche Themen: Potentialabschätzung der Fauna in diesem Bereich, Auflistung von Bereichen für Offenlandbrüter (Rebhuhn, Feldlerche, Wiesenschafstelze), kleinräumige Habitate für Zauneidechse, Wanderkorridor für Erdkröte, Baumquartiere von Fledermäusen, Baumbrüter, wie Grünspecht und Pirol, Sommerlebensraum für Erdkröte, Laichgewässer für Erdkröte, Grasfrosch, Grünfrosch-Arten, Bergmolch, Teichmolch, Sommerlebensraum für Erdkröte, Molche sowie Dunkelbrauner Ameisenbläuling.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

-    Raumwiderstandsanalyse aus faunistischer Sicht zur geplanten Westumfahrung von Dieburg (15.05.2014) vom Büro bio-plan, Ober-Ramstadt

Wesentliche Themen: Kartierung bzw. Erfassung der Habitat-Typen im Untersuchungsraum und Abschätzung des faunistischen Potentials der erfassten Habitate und Beurteilung eines faunistischen Raumwiderstandes und Differenzierung bzgl. nachgewiesener Arten bzw. potentieller Vorkommen von Fledermäusen, Vögeln (z.B. Vorkommen von Eisvogel, Feldlerche, Feldsperling und Graugans, Grünspecht, Kleinspecht, Mittelspecht, Neuntöter, Schwarzspecht, Stockente), Amphibien (z.B. Vorkommen von Kammmolch, Laub- und Springfrosch), Reptilien (Vorkommen von Zauneidechse) sowie Insekten (Vorkommen von Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Blauflügelige Ödlandschrecke und Weißer Waldportier) im Zusammenhang mit der Erarbeitung einer Raum-widerstandsanalyse zur Planung einer Westumfahrung.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

-    Faunistisches Gutachten mit artenschutzrechtlicher Prüfung zum Bebauungsplan Nr. 85 „Dieburg Süd“ in Dieburg (22.04.2015) vom Büro bio-plan, Ober-Ramstadt

Wesentliche Themen: Artenschutzrechtliche Prüfung anhand einer Untersuchung zu den Tierarten bzw. Tiergruppen Feldhamster, Haselmaus, Fledermäuse, Vögel, Reptilien, Amphibien und Tagfalter (insb. Wiesenknopf-Ameisenbläuling)
Angaben zum Vorkommen von Zwergfledermaus, Rauhautfledermaus, Mü-ckenfledermaus, Großer Abendsegler, Fransenfledermaus, Gr. Bartfledermaus/ Kl. Bartfledermaus, Bedeutung als Fledermaushabitat
Angaben zum Vorkommen von Vögeln (insb. zu den erfassten gefährdeten Brutvogelarten, wie Feldlerche, Feldsperling, Goldammer, Haussperling, Girlitz und Klappergrasmücke), Bedeutung des Untersuchungsgebietes als Vogelhabitat
Angaben zum Vorkommen von Reptilien, wie Zauneidechse und Blindschleiche, Bedeutung als Reptilienhabitat
Angaben zum Vorkommen von Amphibien, wie Erdkröte, Bedeutung als Amphibienhabitat
Angaben zum Vorkommen von Tagfaltern und Libellen (insb. Gebänderte Prachtlibelle)
Artenschutzrechtliche Beurteilung der im Untersuchungsgebiet festgestellten Tierarten, Ermittlung der Betroffenheit relevanter Arten und Angabe von Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen für die Ebene der verbindlichen Bauleitplanung.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

-    Faunistisches Gutachten mit artenschutzrechtlicher Prüfung zum Bebauungsplan Nr. 86 „Sportgelände“ in Dieburg (28.08.2015) vom Büro bio-plan, Ober-Ramstadt

Wesentliche Themen: Artenschutzrechtliche Prüfung anhand einer Untersuchung zu den Tierarten bzw. Tiergruppen Fledermäuse und Biber sowie Vögel, Reptilien und Amphibien.
Angaben zum Vorkommen von Zwergfledermaus, Wasserfledermaus, Mückenfledermaus, Kl. Abendsegler, Gr. Abendsegler, Große/Kleine Bartfledermaus,
Bedeutung des Untersuchungsgebietes als Fledermaushabitat,
Vorkommen des Bibers, Bedeutung des Untersuchungsgebietes als Biberhabiat,
Angaben zum Vorkommen von Feldhase, Vögeln (insb. zu den erfassten ge-fährdeten Brutvogelarten, wie Goldammer, Stieglitz, Wacholderdrossel und Stockente), Bedeutung des Untersuchungsgebietes als Vogelhabitat
Angaben zum Vorkommen von Reptilien (ins. Zauneidechse), Bedeutung des nördlichen Untersuchungsgebietes als Zauneidechsen-Habitat
Angaben zum Vorkommen von Amphibien und Libellen (insb. Gebänderte Prachtlibelle, Blauflügel-Prachtlibelle, Gemeine Keiljungfer).

Artenschutzrechtliche Beurteilung der im Untersuchungsgebiet festgestellten Tierarten, Ermittlung der Betroffenheit relevanter Arten und Angabe von Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen für die Ebene der verbindlichen Bauleitplanung.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Tiere, biologische Vielfalt

    Themenkomplex Schallimmissionen   
-    Schalltechnische Untersuchung zur Ausweisung von Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan der Stadt Dieburg (31.12.2010) von der Fritz GmbH, Einhausen

Wesentliche Themen: Ermittlung und Beurteilung der Verkehrslärmimmissionen (Bahn und Straße) im Zusammenhang mit der Ausweisung von bestimmten Neubauflächen im Nordwesten sowie im Süden von Dieburg im Sinne einer Machbarkeitsstudie.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Menschen und Gesundheit, Emissionen

    Themenkomplex Ver- und Entsorgung
-    Studie zur Entwässerung des Gebietes zwischen K 128 und B 26 (Januar 2002) vom Ingenieurbüro Reitzel GbR mbH, Groß-Zimmern
-    Stellungnahme vom 10.06.2009 zum Vorentwurf – Mai 2008 des Flächennutzungsplanes der Stadt Dieburg vom Ingenieurbüro Reitzel GbR mbH, Groß-Zimmern
-    Ergänzende Ausführungen vom 02.07.2012 zur Stellungnahme vom 10.06.2009 zum Flächennutzungsplan der Stadt Dieburg- Entwurfsstand Juni 2012 vom Ingenieurbüro       
     Reitzel gbR mbH, Groß-Zimmern

Wesentliche Themen: Darstellung der wasserwirtschaftlichen Belange zur Klärung der Frage der Entwässerung einzelner geplanter Baugebiete.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Mensch, Wasser

Themenkomplex Archäologie
-    Archäologisch-geophysikalische Prospektion in den Fluren „Im Flürchen“, „Im großen Flürchen“ und „Im obersten Rinkenbühl“ in Dieburg, Magnometerpros-pektion vom 06.02 bis 17.02.2017, Abschlussbericht Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR, Mühltal

Wesentliche Themen: Archäologische Prospektion für ein Areal im Bereich zwischen der Kreisstraße 128 und der B 26 östlich der Klein-Zimmerner Straße im Süden von Dieburg  zur Klärung der Frage nach mutmaßlich archäologischen Befunden.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Mensch, Kulturgüter

-    Archäologisch-geophysikalische Prospektion Flur „Auf dem Bildstockweg“ in Dieburg, Magnometerprospektion vom 16.02 bis 17.02.2017, Abschlussbericht vom Februar 2017, Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR, Mühltal

Wesentliche Themen: Archäologische Prospektion für ein Areal im Bereich zwischen der Kreisstraße 128 und der B 26 westlich der Klein-Zimmerner Straße im Süden von Dieburg  zur Klärung der Frage nach mutmaßlich archäologischen Befunden.

Insbesondere betroffene Umweltbelange:
Mensch, Kulturgüter

III.    Stellungnahmen der Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange

-    DB Services Immobilien GmbH, Frankfurt vom 04.07.2007 und vom 24.06.2013
zu den Themen:
Sicherheit und Leichtigkeit des Eisenbahnbetriebes, Immissionen (ins. Luft- und Körperschall, Erschütterungen, Abgase, Funkenflug, Bremsstaub,  magnetische Felder, usw.) durch den Eisenbahnbetrieb und Arbeiten zur Erhaltung der Bahnanlagen, Erschließung Gewerbeflächen östlich der DB-Strecke Dieburg-Münster mittels Straßenüberführung,

-    Deutsche Flugsicherung DFS, Langen vom 07.06.2013
zu dem Thema: Höhe von Gebäuden,

-    Handwerkskammer Rhein-Main, Darmstadt vom 22.06.2007
zu dem Thema: Darstellung der ehemaligen Bahnstrecke Dieburg-Groß-Zimmern als Grünfläche,

-    Hessen-Forst, Dieburg vom 06.06.2007, vom 20.06.2007 und vom 18.06.2013 zu den Themen:
Walddarstellungen, (insb. Waldflächen im Naturschutzgebiet Hörmes, Waldwiesenflächen bzw. Waldflächen im Naturschutzgebiet Fohlenweide),
Rekultivierungsplanung Steinbruch, Waldinanspruchnahme im Privatwald und durch Straßen (hier: geplante Westtangente, Eingriffsminimierung, forstrechtliche Kompensation),
Grünlandflächen und Baumarten,

-    Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden vom 03.07.2007 und vom 13.06.2013
zu den Themen:
Trinkwasserschutzgebiete, Immissionsproblematik bei Wohnbauflächen- und Gewerbeflächenausweisung, (hier im Südosten von Dieburg, Lärmschutz, Nutzungseinschränkungen bzw. Emissionskontingentierung Gewerbe), Schutzgut Boden, Bodenfunktionen, Kompensation und Bedarf an Acker und Grünlandflächen,

-    Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt- Dieburg, , Darmstadt vom 02.07.2007, vom 30.08.2008, 02.07.2008 und vom 10.07.2013
zu den Themen:
Bauflächendarstellung im Osten und Eingriff in Gehölzbestände, Beschränkung der Bauflächen auf im Regionalplan ausgewiesene Flächen,
Bauflächenausweisung und Umgehungstrasse im Westen (Untersuchung zu Amphibienvorkommen),
Bauflächenausweisung im Bereich Wolfgangsee mit Problematik einer Verinselung als Teillebensraum für Amphibien, Störungen durch Freizeitnutzung; Trennwirkung der geplanten Westumgehung, FFH-Verträglichkeitsprüfung bei geplanter Westumgehung und angrenzendem FFH-Gebiet „Sandmagerrasen am Spießfeld“ sowie LSG „Auenverbund Untere Gersprenz“ (insb. Vorkommen Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling) mit Eingriff in Groß-Zimmerner Wald, Hochstaudenfluren und Feuchtwiesen im LSG „Auenverbund Untere Gersprenz“, Verträglichkeitsprüfungen bei Bauflächenausweisung im Süden Dieburgs des FFH Gebiet „Untere Gesprenz“ sowie Vogelschutzgebiet,
Bedarfsermittlung Sportflächen, Bauflächenausweisung Bereich Erbsenbach (bestehende Feuchtbrache) im Überschwemmungsgebiet, Park- und Rideparkplätze südlich K 128 mit Eingriff in Sukzessionsflächen, Erhalt der Baumallee entlang der K 128, Ausweisung von Gärten entlang von Gewässern (insb. Abstandsflächen/Pufferzone zum Hehnesgraben),
Nordumgehung und Wohnbauflächenausweisung, Verringerung Pufferzone zum NSG „Das große Hörmes“, Wasserschutzgebiete, Überschwemmungsgebiete, Gewässer und Gewäs-serunterhaltung, wasserrechtliche Belange, Versickerung und Ableitung von Oberflächenwasser, Bedarf an schulischen Einrichtungen, Denkmalpflege (Einzelkulturdenkmäler und Gesamtanlagen, Bodendenkmäler), Landwirtschaft (insb. Differenzierung und Verlust an landwirtschaftlichen Flächen), Zerschneidung landwirtschaftlicher Flächen durch geplante Ortsumgehungen, Landschaftsplanung, Flächenausweisung und Artenschutz, Flora-Fauna-Habitat und Vogelschutzgebiete (ins. FFH- und VSG - Verträglichkeitsprognosen), Gewässerrenaturierung, Landschaftsschutzgebiet „Landschaftsteile im Landkreis Dieburg“,

-    Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden vom 12.06.2007 und vom 21.06.2013
zu den Themen:
Umgehungsstraße, Jüdischer Friedhof, Grünflächen und Denkmalschutz, Kennzeichnung von Bereichen mit Relikten der römischen Stadt sowie der Gräberfelder,

-    HessenARCHÄOLOGIE, Darmstadt vom 04.06.2013
zu dem Thema: archäologische Denkmäler und Funde (insb. Relikte aus römischer Zeit)

-    Regierungspräsidium Darmstadt, Darmstadt vom 23.07.2007, vom 04.08.2008 und vom 12.07.2013
zu den Themen:
Raumordnung und Landesplanung: Größenordnung der Wohnbauflächen- und Gewerbeflächendarstellung, Anpassung an die Aussagen der Regional- und Landesplanung, Ortsumgehung im Westen und Norden, Trassensicherung ehemalige Schienenstrecke Dieburg-Groß-Zimmern, Verkehrsflächen: Westumgehung, Regionalplanung, ehemalige Bahntrasse Dieburg-Groß-Zimmern, Naturschutz und Landespflege: Landschaftsplan und Primärintegration, Bio-topverbund und Potentialflächen, landschaftsplanerisches Fachkonzept mit naturschutzfachlichen Zielen, Garten- und Kleingartenflächen, West- und Nordumgehung, Bauflächendarstellung (insb. Gewerbe) und Natura-2000 Gebiete und Landschaftsschutzgebiete, Verträglichkeitsprüfung, Forst- und Landwirtschaft: Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (ins. Ackerflächen) durch Bauflächen, Ausgleichsflächen und Alternativen, Umwandlung von Acker- in Grünlandflächen, Oberflächengewässer (Abflussregelung, Hochwasserschutz, Hydrologie): Darstellung von Fließgewässern und Gräben, Gewässerschutz, Gewässerrandstreifen, Überschwemmungsgebiete, Gewässerrenaturierung, Grundwassermessstellen, Abwasser, Gewässergüte, anlagenbezogener Gewässerschutz: Ordnungsgemäße Abwasserentsorgung und –behandlung, Versickerung, Verwertung und Einleitung von Niederschlagswasser, hydraulische Gewässerbelastung (insb. Gersprenz/Herrngraben), ökologisch kritische Gewässerbelastung, Stauräume in der Gersprenz mit arten- und individuenarmen biologischen Besiedlungen, hydrauliche und stoffliche Belastung des Gewässers bei weiterer Bauflächenausweisung, Empfehlung eines Absenkens des Wasserspiegels in den Staubereichen der Gersprenz, Herstellung der Durchwanderbarkeit des Gewässers, Kompensationsmaßnahmen am Gewässer, Auslastung der Kläranlage, Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, Bodenschutz: nachsorgender Bodenschutz (Aussagen zu Altstandorten, Altablagerungen, Altlasten, Grundwasserschäden, schädlichen Bodenveränderungen, Grundwasserverunreinigungen)
Vorsorgender Bodenschutz: Bodenfunktionen (natürliche Funktion als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen, als Bestandteil des Naturhaushaltes, insb. mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisen, als Abbau-, Ausgleich- und Aufbaumedium für stoffliche Einwirkungen aufgrund der Filter-, Puffer-, und Stoffumwandlungseigenschaften, insbesondere zum Schutz des Grundwassers, Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte), Bewertung der Bodenfunktionen,
Grundwasser (Grundwasserschutz/ Wasserversorgung): Wasserschutzgebiete, Grundwasserstände, Abwasser, anlagenbezogener Gewässerschutz: Abwasserentsorgung und Abwasserbehandlung, Niederschlagswasser und -verwertung bzw. –versickerung, Lagerung von Stoffen und Grundwassergefährdung, Bau von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen.
Immissionsschutz: Trennungsgebot gemäß § 50 BImSchG, Seveso II-Richtlinie, Ausweisung und Zuordnung von Bauflächen,
Wohnbauflächenausweisung: Immissionskonflikte aus Verkehr (insb. Lärm Straße und Schiene) und aus Intensivtierhaltung (insb. Geruchsbelästigung), Immissionsproblematik bei Sportflächenausweisung,
Angaben zu Lärm, Lufthygiene (Staub/Geruch), Erschütterungen, Licht, Strah-lung, Klima im Umweltbericht (ins. Geräuschimmissionen B 26, Ortsumgehun-gen und Bahnstrecke Darmstadt-Aschaffenburg),
Bergrechtliche Sicht: Rohstoffsicherung, Abbaufläche Granitsteinbruch,

-    Darmstadt Dieburger Nahverkehrsorganisation DADINA, Darmstadt vom 11.06.2007 und vom 18.06.2013 zu den Themen:
ÖPNV- Anbindung, Nahverkehrsplan, Erschließung von geplanten Erweiterungsflächen,

-    Wasserverband Gersprenzgebiet, Erbach vom 11.06.2007 und vom 13.06.2013 zu den Themen:
Durchgängigkeit von Gewässern, Fließgewässer, Überschwemmungsgebiete, Gewässerrandstreifen, Flächenversiegelung und Versickerung von Oberflächenwasser,

-    Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg (ZVG Dieburg), Babenhausen vom 11.07.2013 und vom 16.07.2013 zu den Themen:
Trinkwasserleitung, versorgungstechnische Anlagen, Wasserversorgung (insb. Einleitestellen und Fernleitungssystem),

-    Fernleitungsbetriebsgesellschaft FbG, Idar-Oberstein vom 11.06.2007 und vom 18.06.2013 und
Amprion GmbH, Dortmund vom 24.05.2013 zu den Themen:
Produktenfernleitung Pfungstadt-Aschaffenburg, Trassenausweisung, Schutzstreifen, Arbeiten im Schutzstreifen,

-    RWE Westfalen- Weser- Ems Netzservice vom 04.06.2007 sowie Amprion GmbH, Dortmund vom 28.05.2013 zu den Themen:
Hochspannungsfreileitung, Schutzstreifen, Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern, Überschwemmungsgebiete, Mindestabstände,

-    HEAG Südhessische Energie AG, Darmstadt vom 26.06.2017 zu den Themen:
Strom- und Gasversorgung


IV.    Stellungnahmen der anerkannten Naturschutzvereinigungen
Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz in Hessen e.V., Deutsche Gebirgs- und Wandervereine LV Hessen e.V., Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V., Naturschutzbund Deutsch-land LV Hessen e.V., Schutzgemeinschaft Deutscher Wald LV Hessen e.V., vom 28.06.2007, vom 22.06.2008 und vom 13.07.2013 zu den Themen:

Bevölkerung (insb. zu Bevölkerungszuwachs, Einwohnerzahl), Flächenbedarf Wohnsiedlungszwecke und gewerbliche Bauflächen, Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen, Flächenumfang bei abnehmender Bevölkerungsentwicklung, Beeinträchtigung von Weißstörchen durch Neubauflächenausweisung, Beeinträchtigung des südlich gelegenen FFH-Gebietes „Untere Gersprenz“ und des Vogelschutzgebietes „Untere Gersprenzaue“ sowie Gewerbeflächen östlich B 45 mit Lebensraum für Rebhuhn, Rohrammer, Fasan, Feldlerche, Goldammer, Neuntöter, Amphibien und Laufkäfer, Innenentwicklung (Baulücken-schließung), Reduzierung von Wohn- und Gewerbeflächen, Betrachtung von Flora und Fauna durch die Planung (insb. Bereich Wolfgangsee mit Tümpeln als Bereiche für Laubfrosch, Kreuzkröte, Knoblauchkröte, Bestände an Graswespen und Wildbienen, Reptilien, wie Zauneidechsen, Vorkommen von europ. Sumpfschildkröte),Fließgewässer (landwirtschaftliche Intensivnutzung, Gewässerrandstreifen), Uferabbrüche Glaubersgraben (Brutplätze Eisvogel), Gewässermaßnahmen und Flurbereinigungsverfahren Erbsenbach, Ausgleichsmaßnahmen am Gewässer (Hermesgraben), Pflegemaßnahmen am Graben an der Fohlenweide, Stillgewässer, Schonung der Gersprenzaue, Landwirtschaft und landwirtschaftliche Betriebe, Wald, Waldbewirtschaftung und -zusammensetzung, Waldaußenränder, Teiche und Gewässer im Wald, , Inanspruchnahme von Waldflächen für Bebauung (insb. östlich der Max-Planck-Straße unter Hinweis auf Fledermäuse (z.B. Abendsegler, Bechstein-fledermaus, Zwergfledermaus), Grünanlagen, Parks und Spielplätze (insb. Schlossgarten), Verkehrsinfrastruktur (insb. gegen Neubau von Straßen, Abbau MIV), Trennungseffekte durch Straße (insb. der Westumfahrung mit Auswirkungen auf Amphibien, Reptilien und Laufkäfer), Beeinträchtigung des FFH-Gebietes „ Sandmagerrasen am Spießfeld“ sowie der Nordwest- Umfahrung mit Beeinträchtigungen des „Kleinen Hörmes“ sowie des NSG „Das große Hörmes“, Nutzung ÖPNV und Fuß-und Radwege, Abbau von Bodenschätzen (Steinbruch im Südwesten als Brutplatz des Uhus), Naturschutzgebiete „Das große Hörmes von Dieburg“, „Fohlenweide von Dieburg“, FFH-Gebiet „Sandmagerrasen  am Spießfeld westlich Dieburg“ und Verminderung von Beeinträchtigungen durch Neubauflächenausweisung, Erforderlichkeit von Bauflächenneuausweisung und Reduzierung aus artenschutzrechtlichen Gründen, Bauflächenbeschreibung und –bewertung unter ökologischen und landschaftsplanerischen Gesichtspunkten im Umweltbericht auf Ebene des Flächennutzungsplanes nicht umfassend genug, Erstellung einer zusammenfassenden Erklärung, Überwachung durch Monitoring

V.    Stellungnahmen der Nachbargemeinden
Gemeindevorstand der Gemeinde Münster, Münster vom 09.07.2013 zu den Themen:
Gewerbliche Bauflächenausweisung, Straßenanbindung, ÖPNV Anbindung, Verkehrsbelastung (Emissionen durch Straße und Bahn, wie Lärm, Luftbelastung) durch gewerbliche Neuausweisung, Immissionskonflikte zwischen Gewerbe bzw. Sportflächen und Wohnstandorten, Entwicklung Einzelhandel bzw. Sportanlagen, Sicherheit von Fuß- und Radfahrern, Schallgutachten bei gewerblicher Neuausweisung, ggf. Schallschutzmaßnahmen,


VI.    Informationen aus Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern

Im Rahmen der vorgebrachten Stellungnahmen liegen folgende umweltrelevante Informationen vor:
- Verkehr (Verkehrsführung, Verkehrswege), zusätzliches Verkehrsaufkommen und –immissionen durch Gewerbeneuausweisung,
- Breitbandversorgung
- Nahverkehr (Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten AST, Anbindung an das Netz des DADINA)
- Soziale Einrichtungen und Freizeitanlagen (betreuende soziale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, gemeinschaftsfördernde Freizeitanlagen; Plätze für präventive Gesundheitsmaßnahmen, Ausweisung von Ausgleichsflächen bzw. Grünflächen sowie Spielplätzen),
- Lärm- und Umweltschutz bei Flächenausweisung (z.B. Ausgleichsflächen in Dieburg Nord), Lärm- und Feinstaubbelastung durch Verkehrswege (insb. der B 45 und Eisenbahn, der 
  geplanten Ortsumgehungen),
- Nachbarschaft von Gewerbeflächen zu bestehenden Wohn- und Mischgebieten, Schutz und Erhalt einer menschenwürdigen Umwelt,
- Bedarf an Gewerbeflächen und deren Entsorgung,
- Fuß- und Radwegesituation in Dieburg.

Die nach Einschätzung der Stadt wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen werden ausgelegt.

Zu den Punkten III bis VI liegt ergänzend der Auszug aus der Niederschrift des Gremiums der Stadtverordnetenversammlung vom 25.02.2016 zu den im Rahmen der Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB, der anerkannten Naturschutzvereinigungen sowie der Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs. 2 BauGB und von Bürgern und Interessen-gemeinschaften eingegangenen Stellungnahmen aus.

Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich beim Magistrat der Stadt Dieburg abgegeben oder bei der Stadtverwaltung zur Niederschrift gegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Ein Antrag einer natürlichen oder juristischen Person nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn die den Antrag stellende Person nur Einwendungen geltend macht, die sie im Rahmen der öffentlichen Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Die im Rathaus einzusehenden Unterlagen sind aufgrund des großen Datei-Volumens nicht diesem Artikel beigefügt. 

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