Sie ist in aller Munde: die Neuverpachtung der Römerhalle. Während die einen darum bangen in Zukunft in Dieburgs Altstadtgastronomie nicht mehr gepflegt Abend essen und Familienfeiern begehen zu können, wünschen sich die anderen jede Menge Kultur und Räumlichkeiten für Vereinsveranstaltungen, während dritte wiederum eine Minimierung der Kosten erwarten.

Die Erfüllung all dieser Wünsche sollen nun mit der Neuverpachtung auf einen Streich gelöst werden. Ein äußerst anspruchsvolles Vorhaben.Schnell wird da Kritik laut an der Ausschreibung für die Pächtersuche. Fakt ist jedoch auch, dass neben Druck- und Onlineanzeigen, zu denen eine Beraterin des Hotel- und Gaststättenverband geraten hatte, vor allem die Kontakte zu Brauereien und deren Netzwerk an angeschlossenen Gastronomen genutzt wurden, um Bewerber für Dieburgs Römerhalle zu interessieren. Hieraus resultierten zehn Anfragen, die in sechs Bewerbungsgespräche mündeten. Alle sich bewerbende Personen weisen Erfahrung in der Gastronomie auf, sind kundig im Catering größerer Veranstaltungen und zum Teil auch mit Veranstaltungsmanagement vertraut. Neben guten Referenzen und Erfahrungen wurden bei den Vorstellunggesprächen auch Fragen zum Betriebskonzept, zu Küche und Speisekarte, zur Regionalität der Produkte und zur Auswahl des Personals abgefragt. Alle Bewerber hatten hier ansprechendes vorzuweisen. Doch nur eine Bewerbung kann den Zuschlag zur Gastronomie Römerhalle erhalten. Durchgehende Öffnungszeiten mit Ausnahme eines Ruhetages, Nutzung des Nebenraumes durch Vereine und eine größere Anzahl von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen jedweder Ausrichtung waren bei den bisherigen Vorstellungsgesprächen ebenfalls Inhalt der Verhandlungen. Nach wie vor ist man mit einer Vorauswahl von Bewerbern im Gespräch. Dies natürlich auch mit einer gewissen Dinglichkeit, denn ab August und September mehren sich die Buchungen in der Halle, bei denen die Gäste wieder wie gewohnt gut betreut werden wollen.

Zum Seitenanfang