17.01.2020

Von der Gaststätte zur Bibliothek
Eine Fotoausstellung zur Geschichte des Hauses Zuckerstraße 25
Dieburg. Ab Montag, 20.01.2020 sind im Foyer der Stadtbibliothek zahlreiche Bilder zur Geschichte des Hauses zu sehen. Sie stammen teilweise aus dem Nachlass Nowotny und wurden vom Museum Schloss Fechenbach bereitgestellt. Auch wurden der Bibliothek mit freundlicher Genehmigung von Frau Margot Reis, Dieburg Fotografien aus den 1930er Jahren zur Verfügung gestellt, die den großen Festsaal während einer Fastnachtssitzung zeigen.
Erstmals 1508 als Gaststätte „Zum Weissen Ross“ eröffnet, folgten nach der endgültigen Schließung im Jahr 1977 zahlreiche unterschiedliche Nutzungen des Hauses. Die Anbauten wurden abgerissen, umgestaltet und durch neue ersetzt. Die Fotos zeigen eindrücklich den Wandel des Hauses.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besucht werden.

Dieburg startet in die digitale Verwaltung
Der Gesetzgeber macht Druck, um die Digitalisierung der Verwaltungen voranzutreiben. Im vorigen Jahr wurden in Dieburg Beschlüsse herbeigeführt und Anschaffungen getätigt, die den Weg für die Digitale Verwaltung ebnen. Einige Leistungen sind schon auf der Homepage der Stadt unter der Rubrik „Online-Rathaus“ verfügbar.
Die Digitalisierung der Behörden rückt bundesweit ein Stück näher. Der Auftrag zur Umsetzung einer digitalen Verwaltung kommt von Bund und dem Land Hessen mit zwei Gesetzen: dem Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) und dem Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung (HEGovG). Das OZG verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. Die inhaltlichen Ziele des HEGovG sind im Wesentlichen die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung zu vereinfachen und Verwaltungsabläufe insgesamt effizienter zu gestalten.
Digitalisierung bedeutet weltweite Standards für die Kommunikation von elektronischen Systemen zu schaffen. Nur über standardisierte Schnittstellen und Dateiformate ist eine verwaltungsübergreifende Kommunikation mit elektronischen Systemen anderer Verwaltungen möglich. Digitalisierung bedeutet aber auch, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, die Informationsbeschaffung und den Informationsfluss zu vereinfachen, die Work-Life-Balance durch flexiblere Arbeitsplätze zu verbessern und Prozesse transparenter zu machen. Außerdem bieten elektronische Systeme die Möglichkeit Verwaltungsleistungen bürgernah zu gestalten. Dort, wo es der Gesetzgeber erlaubt, sollen Leistungen von zuhause aus online zu erledigen sein. Bürger und Wirtschaft können aber beispielsweise auch in Foren und auf Plattformen über Vorhaben informiert und an Projekten beteiligt werden. In Dieburg setzt man sich für die Digitalisierung die Ziele Bürgernähe, Effizienz, Standortattraktivität und Transparenz.
Tatsächlich startet Dieburg nicht bei null ins digitale Zeitalter. Die Grundlagen sind zum Teil schon vorhanden, Einiges schon umgesetzt, Fehlendes wurde 2019 angeschafft und Beschlüsse herbeigeführt, so dass nun mit der ganzheitlichen Umsetzung der digitalen Verwaltung begonnen werden kann.
Für die Digitalstrategie in Dieburg ist Jona Ostheimer zuständig. Zusammen mit Bürgermeister Haus wurden eine Strategie und eine Roadmap für die Digitalisierung der Stadtverwaltung Dieburg entwickelt. 4 Stufen bilden die Hauptebenen der Digitalisierung: Homepage, Onlinezugang, revisionssichere Ablage / E-Akte und revisionssicherer Langzeitspeicher.
Die Homepage der Stadt bildet die oberste Stufe der Digitalisierung. Hier findet der Austausch mit den Bürgern statt, hier können sich Bürger informieren, Verwaltungsleistungen online erledigen und sich beteiligen. Klar ist, dass die Informationsverteilung und das Design der Homepage einfach und überschaubar gestaltet werden muss. Im Dezember 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung deshalb mit einem Beschluss den Weg für eine Überarbeitung der Homepage geebnet. Im ersten Schritt soll eine neue Corporate Identity geschaffen werden, d. h. ein aussagekräftiges Logo entwickelt und ein einheitliches Farb- und Zeichenschema festgelegt werden. Im zweiten Schritt wird dann eine moderne dynamische Homepage erstellt, deren Benutzerführung übersichtlich und die Informationsfindung einfach ist. Als Partner hat man sich die Agentur „Schumacher – Brand + Interaction Design“ aus Darmstadt ins Boot geholt.
Der Onlinezugang, also die Verbindung der Homepage mit den elektronischen Systemen der Verwaltung, ist die zweite Stufe der Digitalisierung. Die Online-Bereitstellung der Verwaltungsleistungen und die Verknüpfung zu den entsprechenden Fachverfahren werden mit diversen Verfahren des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21 und den anderen Fachanwendungsanbietern umgesetzt.
Bereits im vorigen Jahr hat die Stadt Dieburg die E-Government-Suite „civento“ angeschafft und damit den Onlinezugang des einheitlichen Standesamts umgesetzt. Schon jetzt können diverse Urkunden im Standesamt online beantragt, Geburten angemeldet und Sterbefälle angezeigt werden. Dies alles geschieht medienbruchfrei, was bedeutet, dass die Formulareingaben direkt ins zuständige Fachverfahren eingespeist und dort weiterverarbeitet werden können. Auch bei der Ordnungspolizei kann man nun online Stellung im Bußgeldverfahren nehmen. Im nächsten Schritt werden die Leistungen des Einwohnermelde- und Passamts online bereitgestellt. Die entsprechende Software wurde schon angeschafft, die Umsetzung erfolgt im Laufe des Jahres. Die Online-Bezahlverfahren werden nachgereicht, sobald die Vertragsverhandlungen mit den betreffenden Geldinstituten abgeschlossen sind.
Die dritte Stufe befasst sich mit der verwaltungsinternen Datenverarbeitung. Das ebenfalls 2019 bestellte Dokumentenmanagementsystem (DMS) sorgt für Revisionssicherheit bei der Ablage digitaler Unterlagen. Das DMS bietet zudem die Möglichkeit durch das Führen elektronischer Akten, ein papierloses Büro umzusetzen und bestimmte Abläufe zu automatisieren oder zu optimieren. Auch Tätigkeiten im Außendienst oder im Homeoffice können besser gestaltet werden, da man sicher und einfach über mobile Endgeräte auf den internen Aktenbestand zugreifen kann.
Da sich die gesetzlich vorgeschriebene Archivierungspflicht auch auf digitale Unterlagen ausweitet, bildet die vierte Stufe der Digitalisierung ein revisionssicherer Langzeitspeicher zur dauerhaften Aufbewahrung archivwürdiger Dokumente.
Der digitale Wandel funktioniert nur, wenn es auch spürbare Verbesserungen für alle Beteiligten gibt. Hierbei gestaltet er sich in einer öffentlichen Verwaltung allerdings etwas aufwändiger als anderswo. Noch lange Zeit wird die Stadtverwaltung sowohl Anträge in Papierform, als auch digital eingereichte bearbeiten müssen. Die Digitalisierung löst demnach nicht gleich die gewohnte Arbeitsweise ab, vielmehr wird sie anfangs um eine neue ergänzt. Es wird sich erst nach Jahren zeigen, welche Verwaltungsleistungen komplett digital geführt werden können. Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland ist ein großes Testfeld mit „Kinderkrankheiten“. Es müssen Erfahrungen gesammelt werden, Systeme können erst im laufenden Betrieb auf Herz und Nieren getestet und Sicherheitslücken erkannt werden. Somit werden die öffentlichen Verwaltungen noch auf Jahre mit dem Thema beschäftigt sein. Aussitzen kann man die Digitalisierung aber nicht, vielmehr muss man mit ihr leben und sie so gestalten, dass man Vorteile aus ihr ziehen kann. Der digitale Wandel und der damit einhergehenden Paradigmenwechsel wird zweifelsfrei kommen, sowie die Umstellung von Papyrus auf Papier, von der Feder zur Schreibmaschine, von der Schreibmaschine zum PC. Der Vorteil von digitalen Systemen ist nun, dass sie auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können. Der digitale Wandel muss sich demnach aktiv mit der Einbeziehung aller Beteiligten vollziehen, verwaltungsintern, aber auch unter Einbezug von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Wirtschaft und Politik.



16.01.2020

Vorhang auf für kleine Theater
Im Rahmen der Sonderausstellung „Vorhang auf! Kleine Bühne für großes Theater“ lädt am Mittwoch, den 29. Januar 2020 Museum Schloss Fechenbach zu einem Vortrag von Frank Buttler vom Papiertheatermuseum in Hanau ein. Ausgehend von der großen Theaterbegeisterung der Jahrzehnte um 1800 entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts eine Form des Figurentheaters, die es den Theaterbesuchern ermöglichte, das Repertoire der großen Bühnen in den eigenen vier Wänden im Kleinformat nachzuspielen.Das Zubehör für diese kleinen Tischtheater – Bühnenbilder, Figurinen, Texthefte, Bauanleitungen etc. – wurde in vielen Ländern Europas von diversen Verlagen angeboten. Die Bühnen und ihr Repertoire richteten sich dem großen Vorbild entsprechend an ein erwachsenes Publikum, in der zweiten Jahrhunderthälfte kamen dann vermehrt auch Stücke für Kinder hinzu. Rückblickend ist das Papiertheater als ein Unterhaltungs- und Bildungsmedium des 19. Jahrhunderts mit pädagogischen Bezügen einzuordnen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ließ das bis dahin große Interesse an den kleinen Theatern besonders im deutschsprachigen Raum nach. Seit den 1970er Jahren erfuhr das Papiertheater eine Wiederbelebung durch die Aktivitäten von Sammlern und Spielern. Im Zuge dieser Renaissance wurden die kleinen Theater 1990 zum Ausstellungsgegenstand eines Papiertheatermuseums im Hanauer Schloss Philippsruhe, das vom Forum Papiertheater e. V. betreut wird, einem international besetzten Verein mit Sitz in Hanau. Zeitgleich entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten vielerorts Papiertheater-Festivals mit teilnehmenden Bühnen aus aller Welt. Das Spiel mit den kleinen Theatern ist damit aus dem privaten Raum herausgetreten und wird heute verstärkt auch von Schulen und Hochschulen (für Medien und Gestaltung) als Medium entdeckt. Auch Film und Kunst bis hin zur Werbung greifen vermehrt auf Elemente des Papiertheaters zurück. Beginn des Vortrags: 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt: 3 Euro, Jugendliche bis zu 15 Jahren frei. Weitere Informationen: Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8, 64807 Dieburg, Tel.: 06071/2002 460, info@museum-schloss-fechenbach.de, www.museum-schloss-fechenbach.de


08.01.2020
Aufführung der Papiertheatergruppe Darmstadt, Samstag, 18. Januar 2020 um 15.00 Uhr im Museum Schloss Fechenbach
Die Papiertheatergruppe Darmstadt hat das 3000 Jahre alte ägyptische Märchen „Ramses oder der verwunschene Prinz“ für eine kleine Heimbühne eingerichtet, mit ihren Darstellern aus Papier, orientalischen Kulissen und Klängen. Ramses ist kein Pharao, er ist ein Hund und spielt Schicksal für einen ägyptischen Prinzen. Götter haben ihm an der Wiege vorausgesagt, dass er durch eine Schlange, ein Krokodil oder einen Hund sterben werde. Ob der Königssohn der Prophezeiung entkommt und welche Rolle die bezaubernde Tochter des Fürsten aus Naharina dabei spielt, kann das Publikum bei einer Aufführung am 18. Januar 2020, 15 Uhr, im Schloss Fechenbach in Dieburg miterleben.Die Aufführung ist empfohlen für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Wer ein Opernglas dabei hat, kann besonders viel entdecken. Der Darmstädter Papiertheaterspieler und -sammler, Forscher und Autor Walter Röhler hinterließ seiner Vaterstadt eine der umfangreichsten Papiertheatersammlungen Europas. Das Nachbarschaftsheim Darmstadt verwaltet im Auftrag der Stadt diese Sammlung und präsentiert in einem Museum und Archiv den Besuchern über 100 aufgebaute Modellbühnen und vermittelt einen Einblick in den Schatz von einigen tausend Papiertheaterbogen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der derzeitigen Sonderausstellung „Vorhang auf! Kleine Bühne für großes Theater“. Eintritt: 3 Euro, Jugendliche bis 15 Jahre frei. Weitere Informationen: Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8, 64807 Dieburg, Tel.: 06071/2002 460, info@museum-schloss-fechenbach.de, www.museum-schloss-fechenbach.de


06.01.2020
10 Jahre „Eine Welt" Dieburg: Das muss gefeiert werden - Veranstaltungen und Aktionen stehen unter dem Motto „Dieburg fairändern"
Ausstellung zur Agenda 2030 im Foyer des Rathauses.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, 14.1.2020 um 16 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Haus statt.

Einen runden Geburtstag feiern 2020 sowohl der Weltladen Dieburg als auch der dazugehörige Eine-Welt-Verein. Dafür planen die Ehrenamtlichen zahlreiche Aktionen für Dieburger Bürgerinnen und Bürger, ihre Mitglieder sowie für alle Interessierten der Region.

Bereits zum Jahresbeginn gibt es vom 13. - 30. Januar eine Ausstellung zur Agenda 2030 im Foyer des Rathauses, die gemeinsam mit der Stadt Dieburg vorbereitet wurde. Die Ausstellung klärt zum Beispiel über die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung" auf, auch bekannt unter dem englischen Begriff „Sustainable Development Goals" (SDGs). Das sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), die weltweit zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene dienen sollen. Eigentlich traten diese Ziele bereits im September 2015 mit einer Laufzeit bis 2030 in Kraft, daher auch der Name „Agenda 2030". Dennoch kennt sie längst nicht jeder. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dieburg hat durch sich einen einstimmigen Beschluss im Januar 2016 dafür entschieden, dem Club der „Agenda 2030"- Kommunen beizutreten und damit ihre Bereitschaft erklärt, sich für die Ziele der Agenda 2030 aktiv zu engagieren. Dennoch kennt sie längst nicht jeder. Die Ausstellung soll deshalb kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern den Wert der Ziele veranschaulichen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, den 14.1.2020 um 16.00 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Haus statt.

Dieburg fairändern: Programm-Vorschau

Die Ausstellung ist nur die erste in einer Reihe von Veranstaltungen, die über das gesamte Jahr verteilt sind. Die Hoffnung ist, das Bewusstsein für fair gehandelte Waren weiter zu schärfen. Diesbezüglich liegt der Vorstandsvorsitzenden Gertrud Meyer-Sauerwein besonders die Bildungsarbeit am Herzen: „Wir möchten zeigen, dass jeder etwas tun kann. Mit unserem Motto „Dieburg fairändern" wollen wir Mut machen. Unsere Kampagnen und Aktionen sollen zum einen neue Mitglieder ansprechen und zum anderen bei allen Interesse wecken, über Nachhaltigkeit und

Fairness nachzudenken. Gerade wenn man an die Lieferketten von Produkten denkt, gibt es noch viel zu tun."

Weiter geht es von Januar bis November mit Veranstaltungen wie zum Beispiel einem Vortrag zum Weltgebetstag 2020, die Jubiläumsfeier des Eine-Welt-Vereins Dieburg, einer Radtour zu nachhaltigen Orten in der Umgebung, einer Multimediashow von Lob Olmo mit dem Titel „Die Weltreise", dem Geburtstag des Weltladens und und und. Diese und weitere Aktionen werden rechtzeitig in der Presse, auf der Eine-Welt-Homepage sowie den Social-Media-Kanälen des Vereins bekannt gegeben.

Mitmachen und aktiv werden

Der Verein möchte besonders auch junge Menschen einladen, Ideen in die Vereinsarbeit einzubringen. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie zum Beispiel auf der Homepage www.weltladen-dieburg.de, auf Facebook oder Instagram.

Zum Hintergrund:

Im Juni 2010 wurde der Eine-Welt-Verein gegründet. Die Ziele laut Satzung sind: Die Förderung des Fairen Handels, die Unterstützung von Produzentinnen und Produzenten, die Hilfe bei Notfällen und Katastrophen. Für den Verkauf fair gehandelter Produkte wurde im November 2010 der Weltladen Dieburg eröffnet. Er befindet sich seitdem im Pater-Delp-Haus in der Steinstraße 5 und hat in den vergangenen Jahren seinen festen Platz in der Dieburger Geschäftswelt gefunden.

Die Gründerinnen und Gründer engagieren sich für mehr Gerechtigkeit im Welthandel, zum Beispiel durch den Verkauf fair gehandelter Produkte. Auch mit Hilfe von Informations- und Bildungsveranstaltungen sowie durch politische Kampagnen bringen sie das Thema "Fairtrade" in die Stadt. Der jährliche Weltladentag im Mai bietet hierzu unter anderem einen guten Anlass. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich, sowohl im Verein als auch im Laden.

Im Jahr 2016 ist die Stadt Dieburg der Gruppe von Kommunen beigetreten, die sich für die Umsetzung der Agenda 2030 stark machen. Diese Entwicklung freut die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eine-Welt-Vereins besonders. Es zeigt, dass es vorangeht. Schritt für Schritt Dieburg fairändern: Machen Sie mit?

30.12.2019
In Dieburg auf Abwegen - Navi-Kartenfehler melden

Damit ein Ausflug mit dem Auto nicht zum Crashkurs wird, bittet die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger, fehlerhafte Anzeigen von Karten- und Navigationssystemen – kurz: ‚Navis‘ – dem Ordnungsamt zu melden. Dies kann beispielsweise das Nichtanzeigen von Einbahnstraßen, falschen Geschwindigkeitsvorgaben oder Straßenführungen betreffen. Bürgermeister Haus mahnt hier alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zur Umsicht: „Blindes Vertrauen in die Navis ruft leider allzu oft die Abschleppdienste auf den Plan“, so Haus. Navi-Fehler können der Straßenverkehrsbehörde per Telefon (2002-106) oder per E-Mail (ordnungsamt@dieburg.de) gemeldet werden.


27.12.2019
Vorsicht bei Feuerwerk am Fachwerk
Wer das Jahr 2020 mit Böllern und Raketen begrüßen möchte, sollte hierzu einen wichtigen Hinweis des städtischen Ordnungsamtes beachten: Im Bereich der Innenstadt dürfen Feuerwerkskörper laut sprengstoffrechtlicher Verordnung nämlich nicht in unmittelbarer Nähe von „besonders brandempfindlichen Gebäuden“ entzündet werden. Dies umfasst somit die gesamte Dieburger Altstadt. Eine Ausnahme bildet hierbei der Marktplatz. Dort können die Dieburgerinnen und Dieburger in sicherem Abstand zur Bebauung ihre Böller und Raketen abfeuern – ohne empfindliche Geldbußen zu riskieren.


19.12.2019
Dieburger Tonwaren

In den beiden diesjährigen Keramik-Workshops mit der Töpferin und Archäologin Elisabeth Reuter entstanden zahlreiche kleine Kunstwerke. Diese können nun im Museum abgeholt werden. Bitte die geänderten Öffnungszeiten an Weihnachten und ab dem Jahr 2020 beachten: Öffnungszeiten während der Feiertage:Dienstag, der 24.12.2019, Heiligabend geschlossen, Mittwoch, der 25.12.2019, 1. Feiertag geschlossen, Donnerstag, der 26.12.2019, 2. Feiertag 11 – 17 Uhr. Zwischen den Jahren gelten die regulären Öffnungszeiten. Dienstag, der 31.12.2019, Silvester geschlossen, Mittwoch, der 01.01.2020, Neujahr geschlossen. Ab Donnerstag, den 02.01.2020 gelten neue Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag 14 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 11 - 17 Uhr, und nach Vereinbarung, Informationen unter: Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8, 64807 Dieburg, Tel.: 06071/2002 460, info@museum-schloss-fechenbach.de, www.museum-schloss-fechenbach.de


19.12.2019
Matinéeführung im Museum

Am Sonntag, den 5. Januar 2020 um 11 Uhr lädt das Museum Schloss Fechenbach zur ersten Matinéeführung im Jahr 2020 ein. Thema der Führung ist die derzeitige Sonderausstellung „Vorhang auf. Kleine Bühne für großes Theater“. Die präsentierten Papiertheater stammen aus der umfangreichen Privatsammlung von Heinz Schlageter aus Dieburg, die er dem Museum als Schenkung überließ. Dauer der Ausstellung: Dienstag, 26. November 2019 bis Sonntag, 16. Februar 2020, Eintritt: 3 Euro, Jugendliche bis 15 Jahre frei. Die Führung ist kostenfrei. Weitere Informationen: Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8, 64807 Dieburg, Tel.: 06071/2002 460, info@museum-schloss-fechenbach.de, www.museum-schloss-fechenbach.de.
Weiteres Begleitprogramm:
Sonntag, 18.1.2020, 15 Uhr: Theateraufführung „Ramses“, ein altägyptisches Märchen, Papiertheater-Spielgruppe Darmstadt. für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene, Eintritt: 3 Euro, Mittwoch, 29.1.2020, 18 Uhr Erlebnisabend. Vortrag Frank Buttler, Papiertheater Schloss Philippsruhe, Hanau, Eintritt: 3 Euro, Januar/Februar 2020, genauer Termin n.n., Bastelnachmittag mit dem Atelier Hénon, Dieburg, Eintritt: 3 Euro


11.12.2019
Längere Lieferzeiten bei Expressanträgen

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage kommt es zu geänderten Lieferzeiten bei Expresspässen. Nach Auskunft des Einwohnermeldeamts beträgt die Lieferzeit der Bundesdruckerei bei Bestellungen, die zwischen dem 19.12.2019 und 31.12.2019 eingehen, bis zu einer Woche. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei ihren Planungen zu berücksichtigen. Bei Fragen steht das Team des Meldesamtes, Frau Clement, Frau Schwarzkamp und Frau Kemper, unter den Rufnummern 06071-2002-119, -319 und -419 gern zur Verfügung.


05.12.2019
Sinkkästen werden gereinigt
Ab kommenden Mittwoch (11.12.2019) werden im gesamten Stadtgebiet Dieburg die Sinkkästen – auch Straßeneinlaufschächte oder Gully genannt – an den Straßen gereinigt. Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Dieburg bittet die Bürgerinnen und Bürger freundlich darum, dass Fahrzeuge nicht über den Sinkkästen geparkt werden, damit diese für die Arbeiter zugänglich sind. Die Reinigung der ca. 2.500 Sinkkästen im Stadtgebiet lässt der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Dieburg von einer Fremdfirma durchführen. Die Sinkkästen dienen bei einem Regenereignis dem unmittelbaren Abtransport des Niederschlagswassers von Verkehrswegeflächen in den Kanal. Außerdem halten diese schweres Spülgut wie Steine, kleine Äste, oder Laub zurück und verhindern somit Ablagerungen und Verstopfungen im Kanal. Die Sinkkastenreinigung wird in Dieburg in der Regel zweimal jährlich durchgeführt, davon einmal im Herbst nachdem der Laubfall weitestgehend abgeschlossen ist. Sinkkästen in kritischen Straßenabschnitten werden öfter kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt. In diesem Zuge wird nochmals darauf hingewiesen, dass laut Straßenreinigungssatzung der Stadt Dieburg, das Einkehren von Straßenkehricht in die Straßensinkkästen verboten ist.


04.12.2019
Rathaus, Bibliothek und Museum am 11. Dezember -nachmittags- geschlossen

Aufgrund einer Personalversammlung bleiben das Dieburger Rathaus, die Stadtbibliothek sowie das Museum am Mittwoch, dem 11. Dezember nachmittags geschlossen. Anfragen können auf dem Anrufbeantworter des Rathauses unter 06071-2002-0 hinterlassen oder per Mail unter info@dieburg.de gestellt werden.

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