DI die Sonne nutzen

 

Die Sonne nutzen

Die Energie der Sonne in Form von Wärme und Licht macht sich der Mensch seit jeher zu Nutzen.

Um unseren heutigen Energiehunger zu decken hat die Nutzung durch Solarthermie- und Photovoltaikanlagen etabliert.

In Zukunft sollte es im Idealfall so sein, dass bei jedem Neubau und bei jeder Dachsanierung das Thema Sonnennutzung mitgedacht wird. Im Bestand gibt es manchmal Faktoren, die gegen eine umgehenden Installationen einer großen Dachanlage sprechen. Beispielsweise sind in Mietwohnungen oder Eigentümergemeinschaften die Nutzungsverhältnis nicht ganz einfach zu klären. Manchmal ist es auch so, dass zuerst das Dach saniert werden sollte, ehe eine nicht ganz günstige PV-Anlage montiert werden soll.

Hier setzt die Solarinitiative Dieburg (solid) an. Sie unterstützt beratend bei den Themen Planung, Installation, Anmeldung beim Netzbetreiber und Betrieb von Stecker-Photovoltaik-Anlagen.

Diese Kleinst-PV-Anlagen können ohne großen Montageaufwand beispielsweise am Balkongeländer oder auf dem Garagendach montiert werden.

Die Stadt Dieburg hat die Entstehung der Initiative unterstützt und begrüßt das ehrenamtliche Engagement der Dieburger sehr.

Weitere Informationen zu den Stecker-Photovoltaik-Anlagen finden Sie auf der Internetseite der Solarinitiative Dieburg (solid).

 

 

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Den Mehrweg gehen

In der sogenannten Einweg-Plastik-Richtlinie der EU aus dem Jahr 2019 wird geregelt, dass Einweg-Kunststoff sukzessive aus dem Markt genommen wird. Ab Juli 2021 sind diverse Kunststoffeinwegprodukte, für die es Alternativen aus anderen Materialien gibt (bspw. Wattestäbchen, Plastikteller und -besteck, Trinkhalme, Becher und Essensbehälter für den Sofortverzehr aus Polystyrol), verboten.

Aus diesem Kontext ergibt sich für die Gastronomie, gerade aufgrund der Erfahrungen aus der Pandemie mit einem sehr hohen Außerhaus-Anteil, ein dringender Handlungsbedarf.
Die Stadt Dieburg möchte mit gutem Beispiel vorangehen und die Gastronomie bei der Einführung eines einheitlichen Mehrwegsystems unterstützen. Somit kann nicht nur, wie in der EU-Richtlinie gefordert, die bisher gängige Polystyrol-Box durch eine Wegwerf-Box aus nachhaltigen Rohstoffen ersetzt werden. Durch ein Dieburger Pfandsystem wird der entstehende Müll tatsächlich reduziert.

Realisiert und betrieben wird das Mehrwegpfandsystem gemeinsam
mit dem Gewerbeverein Dieburg e. V. und dem Kaffee-Äffchen.
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So funktioniert´s

• Lieblingsessen in Mehrwegbox bestellen.

• Pfand zahlen (Box 5 €, Becher 3 €).

• Box zurückgeben und Pfand kassieren
oder
• bei der nächsten Bestellung gegen eine frisch gereinigte Box eintauschen.

 

Nachhaltigkeit

Die Mehrwegbehälter werden regional und klimaneutral aus organischem Material bei der Firma Koziol in Erbach produziert. Eine 200-fache Nutzung wird vom Hersteller garantiert, bei pfleglichem Umgang ist mit einer deutlich höheren Nutzungszahl zu rechnen. Wenn ein Behälter durch Verschleiß oder Defekt nicht mehr nutzbar ist, wird dieser aus dem System genommen und an die Firma Koziol zurückgegeben. Hier werden die Materialien dann für weitere Produkte wiederverwendet. Die Klimabilanz gegenüber handelsüblichen Einwegprodukten stellt sich bereits nach der zehnten Nutzung positiv dar.

 

Wer geht mit?

Teilnehmende Gastronomiebetriebe findet man über:

www.essen-in-dieburg.de

• QR-Code auf der Box

• Aufkleber bzw. Poster an den Lokalitäten

 

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