Vaterschaftsanerkennungen

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Begriff Definition
Vaterschaftsanerkennungen

zuständiger Fachdienst: Personenstandsangelegenheiten
Telefon: 06071 2002 104, 2002 103, 2002 102 oder 2002 101 
Email: standesamt@dieburg.de
Rathaus, Markt 4; Raum 104, 103, 102, 101

Sind die Eltern nicht verheiratet, so muss die Vaterschaft durch Gericht festgestellt oder durch den leiblichen Vater anerkannt werden.
Die Anerkennung der Vaterschaft ist vor einer dazu bestellten Urkundsperson, z.B. vor dem Standesbeamten oder dem Urkundsbeamten des Jugendamtes, zu erklären. Diese Erklärung ist bereits vor der Geburt des Kindes möglich und auch zu empfehlen. Zur Wirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung ist die Zustimmung der Mutter des Kindes erforderlich. Anerkennung und Zustimmung können nur persönlich in Anwesenheit der Urkundsperson erklärt werden. Die Erklärenden müssen Ihre Identität durch Reisepass oder Personalausweis nachweisen.
Sind beide Elternteile volljährig und ledig, so sind zur Beurkundung der Vaterschaftsanerkennung für den Vater und die Mutter des Kindes jeweils folgende Nachweise erforderlich:
Reisepass oder Personalausweis (letzterer reicht nur bei deutscher Staatsangehörigkeit aus),
Geburts- oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister, im Falle einer Geburt im Ausland möglichst als internationale (mehrsprachige) Urkunde, andernfalls mit einer Übersetzung in die deutsche Sprache,
Vertriebenenausweis, Bescheinigung nach § 15 BVFG und Namenserklärung nach § 94 BVFG (bei Spätaussiedlern oder Vertriebenen) und
Mutterpass (bei Anerkennung vor der Geburt des Kindes)

Falls ein oder beide Elterteile nicht ledig, insbesondere die Mutter noch getrennt lebend sein sollte, wird empfohlen, vorab mit dem Standesamt telefonisch Rücksprache zu nehmen.
Neben der Vaterschaftsanerkennung kann auch die Erklärung über die gemeinsame Sorge bereits vor der Geburt eines Kindes abgegeben werden. Diese Erklärung ist allerdings ausschließlich vor dem Jugendamt möglich.
Die Vaterschaftsanerkennung hat keinen Einfluss auf den Familiennamen des Kindes. Die Eltern können jedoch durch Namenserteilung bzw. Bestimmung (bei gemeinsamer elterlichen Sorge) entsprechende Erklärungen beim Standesamt abgeben. Das Standesamt gibt hier für den Einzelfall Auskunft.

Gebühren: 21,00 Euro für die Namenserteilung

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